Versionsgeschichte

Willkommen

2014 hat die Bundesarbeitsgemeinschaft psychosozialer Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAFf) Deutschland finanziert durch den Europäischen Flüchtlingsfonds ein Projekt durchgeführt, in dessen Rahmen das Inklusions-Chart und das zugehörige Manual für diesen Anwendungsbereich getestet und adaptiert wurden.

In diesem Zusammenhang entstanden auch eine Reihe von Texten zu einer argumentativen Rahmung und theoretischen Einbindung. Es wurden dabei Diskussionen geführt, die für eine Weiterentwicklung des Instruments nutzbar gemacht werden sollten. Bei früheren Projekten wurden ebenfalls für spezielle Einsatzbereiche Varianten entwickelt:

Damit wurden die ersten Schritte getan, um mit einer anzustrebenden Version 4 des Instruments einen weiteren größeren Sprung zu wagen. Neben einer Schärfung der begleitenden Definitionen im Manual wird es dabei vor allem darum gehen, unter Aufrechterhaltung der Vergleichbarkeit einige Varianten für besondere Lebenslagen vorzustellen. Eine der wichtigsten Neuerungen wird sein, dass die Achse 1 aufgespalten wird und neben der Inklusion in Funktionssysteme auch noch die Qualität der stellvertretenden Inklusion abgebildet wird – bzw. bei Kindern und Jugendlichen jene Sozialisationsagenturen, die nicht Teil gesellschaftlicher Funktionssysteme sind (z.B. Familie, Peers).

Hier können nicht alle möglichen oder bereits eingebrachten Diskussionspunkte dargestellt werden. Es ist allerdings klar geworden, dass die bisherige Form der Weiterentwicklung des Instruments, die letztverantwortlich jeweils durch Peter Pantuček-Eisenbacher erfolgte, nicht mehr adäquat ist. Wenn man will, dass das Instrument und das dahinter liegende Verständnis einer inklusionsfördernden und damit politisch nicht-naiven Sozialen Arbeit besser wird und breitere Wirkung entfaltet, wird ein Modus der Diskussion und Weiterentwicklung gefunden werden müssen, der nicht mehr auf den ursprünglichen Autor fokussiert ist.

Diese Website dokumentiert Texte zum IC und soll in der Zukunft (und die beginnt sofort) als Plattform dienen, auf der Erfahrungsberichte, Weiterentwicklungen, Abzweigungen und Diskussionen ihren Platz haben. Es ist auch ein geladenes Forum eingerichtet, um die Kommunikation zu erleichtern.

In letzter Zeit hat sich folgendes getan:

 

Folgendes wird sich in den nächsten Wochen und Monaten tun:

Wenn Sie an den Diskussionen des Netzwerks teilnehmen wollen, wenden Sie sich bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Wir freuen uns auf eine ertragreiche Entwicklungsarbeit!

Peter Pantuček-Eisenbacher
Eva Grigori
Sabine Sommer
Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung
FH St. Pölten